Rettungsschlinge  

Die Rettungsschlinge (Phalstek) wird benutzt zur Befestigung der Fangleine an Pfählen, Ringen oder Bauteilen und immer dann, wenn diese nicht durch die Schlinge fest umschlossen werden sollen. Da sich beim Rettungsknoten die Schlinge nicht zusammenzieht, eignet sie sich im besonderen beim Anlegen der Fangleine zur Rettung und Sicherung von Menschen. Bei weiblichen Personen ist darauf zu achten, das der Rettungsknoten oberhalb der Brüste angelegt wird! Der Rettungsknoten ist als einziger Knoten zur Menschenrettung zugelassen. Der Knoten sollte mit einem Spierenstich gesichert werden. Beim Einsatz des Phalsteks als Rettungsknoten wird in vielen Fällen auch noch der Halbmastwurf (Italienischer Stich) benötigt. Dieser wird (insbesondere in Verbindung mit einem Karabiner) als dynamische Sicherung zum Abseilen, Halten oder Auffangen verwendet. Der Halbmastwurf kippt im Karabiner immer auf die richtige Seite (er kehrt sich unter Last selbst um).

 

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Abbildung Phalstich

Abbildung Halbmastwurf

Abbildung Rettungsknoten

Ausführung Rettungsschlinge

In die stehende Part eine Schlaufe legen, die laufende Part (von der Seite der stehenden Part = unten) durch die Schlaufe fahren, um die stehende Part und zurück (von oben) durch die Schlaufe fahren. Mit der laufenden Part die Größe der festen Schlaufe einstellen und mit der stehenden Part den Knoten festziehen, dabei darauf achten, dass der Knoten nicht kippt. Nach dem Festziehen bleibt die Schlaufe fest und der Knoten kippt nicht mehr..

Ausführung Halbmastwurf gestochen

Eine Bucht durch den Karabiner oder die geschlossene Fangöse schieben, dann die laufende Part durch die Bucht stechen.

Ausführung Halbmastwurf gelegt

(1) Eine Schlaufe legen, diese umkippen, so dass eine Bucht über der Leine entsteht. Den Karabiner in die Bucht einschlagen.

(2) Die Arme kreuzen, mit beiden Händen die Leine greifen, die Hände zurückführen. Die entstehenden Halbschläge aufeinander klappen. Den Karabiner in die Bucht einschlagen.

Animation Rettungsschlinge

Animation Rettungsknoten

Quelle: www.feuerwehr-itzstedt.de

 

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