Am 4.9. 2020 absolvierten wir zwei detailreiche Übungen, zum Thema Technischer Einsatz mit Menschenrettung und Brandeinsatz mit einem, freundlicherweise zur Verfügung gestellten, Übungsauto.

Da erfreulicherweise viele Kameraden an der Einsatzübung mitwirkten, wurden zwei Gruppen eingeteilt.
Einsatzszenario für die technische Gruppe war ein verunfalltes Auto, seitenliegend mit eingeklemmter bewusstloser Person ( unserer Übungspuppe Chantal-Jaqueline).

Nach der Alarmierung eines „Unfallzeugen“, traf das TLF (Tanklöschfahrzeug) mit 9 Kameraden am „Unfallort“ ein.
Nach der Erkundigung des Einsatzleiters, wurde der Brandschutz aufgebaut, das Auto mittels Keile, Leitern, Spanngurten an den bestehenden Felsen und auch mit dem Kran gegen das unkontrollierte Umkippen gesichert und eine Kameradin kletterte zum Unfallopfer ins Fahrzeug, um es vor Glassplitter zu schützen und persönlich ( durch beruhigendes Gespräch und gegebenen falls auch mit Pulskontrolle) zu unterstützen.
Nun schlugen wir die Seitenfenster ein und sägten die Frontscheibe des Autos heraus. Mittels hydraulische Rettungssatz, schnitten wir das Dach des Autos und die Fahrertür heraus, das Lenkrad wurde mit Ketten, vor unkontrollierten drehen ( das die Reifen  nicht wegrutschen konnten) gesichert und die Kameraden holten mit vereinten Kräften das Unfallopfer aus dem Fahrzeug.
Viel Lob  für den erfolgreich beendet Einsatz und etwas konstruktive Kritik, sprachen die zusehenden Kameraden der Brandeinsatzgruppe und der Übungsbeobachter ( unser Kommandant Torsten Hellmig) aus.

Nun der rückten die Kameraden der zweiten Gruppe wieder ins Feuerwehr Haus ein und warteten auf die Alarmierung zum Brandeinsatz.

Dieser erfolgte relativ rasch und als das TLF mit den 8 Kameraden eintraf, stand das Auto bereits in Vollbrand.
Auch hier wurde der Einsatzort zuerst vom Einsatzleiter erkundigt und dann drei Feuerwehrleute als Atemschutztrupp ausgerüstet.
Der Atemschutztrupp löschte nun mit Unterstützung der Kameraden das Auto und kontrollierte immer wieder mittels Wärmebildkamera, ob noch wo Glutnester im brennenden Fahrzeug vorhanden waren.
Obwohl das Fahrzeug vollständig ausbrannte, konnte ein Übergreifen der Flammen auf die umliegende Wiese durch den gut organisierten Löschangriff verhindert werden.
Zum Abschluss gab es ebenfalls ein grosses Lob für den erfolgreichen Einsatz und ebenso etwas konstruktive Kritik.

Wir danke unseren Kommandanten Torsten Hellmig, für die besonders aufwendige und gut ausgearbeitet Übung.
Ebenso einen Dank und Lob, für die teilnehmen Kameraden, für die beiden perfekt ausgeführten Einsätze.

Es waren 20 Kameraden mit vier Fahrzeugen im Übungseinsatz.

Den Abend liessen wir noch in kameradschaftlicher Gemütlichkeit ausklingen .

Bilder und Text: SB Brigitte Fischer

 

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